| Bearsuit
Team Ping Pong
Stell Dich vor eine Flugzeugturbine, lass sie starten- und Du weißt, wie Du Dich zu fühlen hast, wenn Du das erste Mal Bearsuits "Team Ping Pong" hörst. Ungezügelter Indie-Noiserock ohne Scham pustet Dich weg, lässt Dich erst ungläubig gucken und dann seelig grinsen. Da hat eine Band endlich mal wieder so richtig Spaß in den Backen beim Musizieren!
Bearsuit kommen aus dem Land der Musik: United Kingdom. 3 Jungen und 3 Mädels aus Norfolk bringen ein jeder ihre musikalische Beeinflussung unter. Insofern ist der Albumtitel "Team Ping Pong" nicht schlecht gewählt: gegenseitig spielen sie sich den Ball zu und der nächste spinnt die Fortsetzung des Songs zusammen. Stilbrüche dominieren, mal wird einfach nur Lärm gemacht, mal Melodien gesponnen. Durchgeknalltheit im Sinne der Moldy Peaches, Adam Greens großartige Band zusammen mit Kimya Dawson, bevor Green zu seiner immensen Solokarriere ansetzte. Allerdings waren die Moldy Peaches nur zu zweit, Bearsuit jedoch sind 6, und deshalb klingt das ganze viel kompakter, mehr Instrumente machen Radau, Trompete, Akkordeon, Flöte, Keyboards et cetera. Rauer Charme, der manchmal in sanfte Trompetenpassagen und seichten Schlagzeug übergeht, die an Belle & Sebastian erinnern ("Stop what you´re doing what you´re doing is wrong") oder ein Chrous, der Parallelen zu den Pixies schließen lässt ("Fears of moonpilot ben"). Manche Geräuschpiepser verwandeln sich zu Akustik- Gitarre, die wiederum von einer schönen Gesangsmelodie begleitet wird und feiner Frauenstimme;Computergeräusche, wie sie in den 80-er Jahre Science Fiction Filmen produziert wurden, wildes Gejamme mitten im Song, "Hey Charlie, Hey Chuck"- Geschrei im Refrain… Selten habe ich eine Band gehört, die dermaßen Freude am Krach machen hat und das so abwechslungsreich in ein solch schönes Indie-Geschrummel packt, dass mir automatisch die Gute Laune ins Gesicht springt! Wunderbar und bitte schnell mehr davon!! <--zurück
The Masterbrain
Bearsuit Bandpage
Fantastic Plastic Label
Sanctuary Records
|