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Dirk Darmstädter, Christian Kjellvander, Lloyd Cole

 

Gleis 22, 8.02.2006

 

Ein Singer/Songwriter Package kündigte sich Anfang Februar im Gleis 22 an. Darin  enthalten, in der Reihenfolge des Abends: Dirk Darmstädter, seines Zeichens Tapete Records Gründer, Christian Kjellvander aus Schweden und Lloyd Cole, seines Zeichens eine 80-er Jahre Ikone, der mit seiner damaligen Band Commotions in die Top 50 der NME "Greatest Album of the 80's“ kam.

 

Eigentlich war ich nur wegen Christian Kjellvander im Gleis 22, den ich an diesem Abend bereits zum 2. Mal solo sehen durfte. Dirk Darmstädter gab aber eine ganz nette Einstimmung auf das noch folgende Konzert, wie er da so alleine, nur mit seiner Akustik-Gitarre auf der Bühne saß und zwischen melancholischen Stücken und etwas rockiger wechselte.

Auf Christian Kjellvander schien auf jeden Fall ein Grossteil der Leute im Gleis 22 gewartet zu haben. Schön, wie still das Publikum doch bei diesen zerbrechlichen, teilweise nur dahin gehauchten Songs sein kann! Ebenfalls nur mit Akustik-Gitarre ausgestattet saß der junge Schwede alleine auf seinem Hocker im Rotlicht der Bühne und spielte rund 50 Minuten, wobei die meisten Stücke noch von seinem alten Album „Songs For A Two Room Chappel“ waren, einige jedoch schon von seinem erst kürzlich erschienen Album „Faya“. Langsam, die Töne teils im Raum stehend lassend, verlieh Kjellvander seinen Songs ungleich viel mehr tiefgehende Emotionen, als sie auf CD mit komplettem Instrumentarium besitzen. Düster, traurig, aber auch zugleich hoffnungsvoll schwebten sie durch den Raum ins Gehör, wo sie hängen blieben. Katharsis pur!

 

Zum Abschluss des Abends stand dann Lloyd Cole an. Da allerdings verließ ich vorzeitig das Gleis, da mir das Set einfach zu belanglos und langweilig war. Was blieb an diesem Abend aber war die wunderschöne Schwere jedes einzelnen Songs Christian Kjellvanders.

 

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The Masterbrain

 

Christian Kjellvander

 
 
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