| Starfighter
Orion
Losrockender Ohrenkracher geht über zu schönem, schrulligem, mit feiner Stimme unterlegtem Pop im Sinne der Großbriten. Starfighter aus Belgien legen mit "Orion" ihr Zweitwerk vor und spinnen dabei mal verzerrte Gitarrenrocksongs, mal wunderschöne Gesangsmelodien: "Die wunderbare Leichtigkeit des [Songschreibens]".
Solch eine schöne Pop-Platte mag man nach starten des CD-Spieler gar nicht erwarten, rockt das Werk der 4-er Bande um Sänger, Textschreiber und Gitarrist Tim Brown mit "Theme" als Intro zuerst doch ziemlich heftig verzerrt und aggressiv los. Doch schon bei "Tired" fährt das Album in seichtere Gefilde, cleanere Gitarren lassen mehr Raum, in dem sich auch Bass und Drums wahrnehmbarer ausbreiten können. Was folgt, sind Britpop-Songs der versponneneren Sorte, die mal an die Charlatans erinnern lassen, mal an Belle & Sebastian ("#1 Today", "Rainy Days").
Beim ersten Hören fällt die Schönheit noch nicht so recht ins Ohr. Das Album braucht seine Zeit, um sich voll zu entfalten. Aber gerade das macht die wirklich guten Platten ja aus. Das Haldern Festival hat das mal wieder schnell erkannt, und deshalb spielten "Starfighter" auch schon 2001 dort. Für Leute, die gerne stundenlang in Plattenläden stehen, CD um CD durchhören, um mal wieder eine schöne Perle unter dem Massenangebot teilweiser schlechter Musik zu entdecken, sei das Album "Orion" ans Herz gelegt! <--zurück
The Masterbrain
Starfighter
Kinky Star |